Publikation

Studt, André / Malmedy, Carlos / Konz, Daniela (Hrsg.): Leben im OFF – ein Bilder-Lese-Buch zum Schattentheater-Projekt. Bamberg: Erich Weiß, 2015.

Seit 2008 kooperiert das Schattentheater der Levana-Schule in Schweich mit dem Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Diese Zusammenarbeit hat mittlerweile zu zwei Theater-Projekten und diversen Treffen von Menschen mit und ohne Handicap auf Festivals und Proben, in Workshops, Schulstunden und Seminaren geführt. Die Begegnungen innerhalb der Arbeiten am Projekt sorgten dabei für ein gemeinsames Handeln und gaben vielfältige Impulse eines wechselseitig geprägten Lernens. „Leben im OFF“ thematisiert Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Lebenswelt und Lebenswirklichkeit von Menschen mit und ohne Behinderung. Unser Augenmerk gilt dabei vor allem der Frage, welche konkreten Möglichkeiten der Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen sich Menschen mit Handicap bieten. Da die berufliche/professionelle Identität in unserer (Leistungs-) Gesellschaft nach wie vor ein Fixpunkt innerhalb sozialer Interaktion darstellt, boten die jeweils vorliegenden und subjektiv formulierten Hoffnungen, Wünsche, Ängste und Träume hinsichtlich der beruflichen und privaten Zukunft einen konzeptionellen Rahmen ― und wurden mit den Mitteln des Schattenspiels umgesetzt. Mit dem vorliegenden Bilder-Lese-Buch sollen das Schattentheater Projekt bzw. die dabei zugrunde liegenden Fragestellungen, sowie konzeptionelle und dramaturgische Überlegungen stichwortartig im Sinne eines Arbeits-Glossars dokumentiert werden. Durch diese Veröffentlichung möchten wir zum einen eine Sichtbarkeit dieser Arbeit (und der damit verbundenen Themen und Thesen) über den Moment der Aufführung sicherstellen ― und zum anderen herzlich dazu einladen, dieses Material kritisch zu befragen und gegebenenfalls zu ergänzen. Wenn es uns über das gedeihliche Miteinander in den Projekten hinaus gelingen sollte, mit unserem ABC zum Nach- bzw. Weiterdenken in Sachen eines respektvollen und verbesserten Umgangs der ‚normalen‘ Gesellschaft mit behinderten Menschen anzuregen, ist das bestimmt kein Fehler.

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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
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