Publikation

Brandl-Risi, Bettina / Brandstetter, Gabriele / van Eikels, Kai (Hrsg.): Prekäre Exzellenz. Künste, Ökonomien und Politiken des Virtuosen. Freiburg i.B.: Rombach, 2012.

Virtuosität heißt: nackte Performance ohne solides Produkt. Die Exzellenz des Virtuosen bleibt immer prekär, denn sie ist abhängig von Effekten und Affekten, die der Performer bei Publikum oder Ko-Performern hervorruft. Eine kommunikative Virtuosität gehört zu postfordistischen Bestimmungen von Arbeit; Selbstinszenierung und Dienstbarkeit überschneiden sich im Zeitalter der Service-Ökonomie. Aber das Virtuose erinnert auch an die Vortrefflichkeit politischen Handelns: Die Exzellenz des Virtuosen ist die Exzellenz von Gleichen. Sie kommt vom Üben, nicht von genialer Begabung. Jeder kann virtuos werden. Wie schaffen wir es in eine Welt, in der Menschen virtuos sein dürfen – nicht müssen?

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