FFK 2012 – Geschichte und Jubiläum

FFK 1988-2011 – Geschichte
Das Film- und Fernsehwissenschaftliche Kolloquium (FFK) ist eine fachwissenschaftliche Tagung, die seit 1988 alljährlich im deutschsprachigen Raum von wechselnden universitären Instituten organisiert wird. Die Veranstaltung ist traditionell auf den akademischen Nachwuchs und Mittelbau ausgerichtet, steht aber Forschenden jeglichen Qualifikationsstandes offen. Während in der Anfangszeit vor allem Film und Fernsehen den thematischen Schwerpunkt des FFK bildeten, werden heute auch andere (inter-) mediale Phänomene (z.B. Internet, Computerspiele) hinsichtlich ihrer ästhetischen Gestaltungsstrate- gien, medientheoretischen Prämissen, ideologischen Implikationen, soziokulturellen Funktionen usw. untersucht. Das Kolloquium richtet sich mithin an alle, die sich in der Film-, Fernseh- und Medien- wissenschaft oder fachnahen Gebieten mit audiovisuellen Medien/technischen Bildmedien beschäftigen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die gemeinsame Diskussion der vorgestellten Forschungsprojekte (traditionell zumeist Dissertationen, aber auch Master-, Diplom- und Magisterarbeiten, Drittmittelprojekte, Post-Doc-Forschungen, Habilitationen usw.). Das FFK versteht sich dabei im Vergleich zu anderen Fachtagungen als dezidiert offenes Forum ohne methodische oder thematische Vorgaben. Diese freie Konzeption fördert den interdisziplinären und generationenübergreifenden Austausch und bietet einen Rahmen für individuelle und institutionelle Vernetzungsprozesse. Zudem begreift sich das Kolloquium dergestalt als Seismograph für aktuelle Ansätze, Themen und „Trends“ in der Film-, Fernseh- und Medienwissenschaft. Die Zusammenschau jener Diskurse erfolgt in einem jährlich publizierten Tagungs- band. Diese Publikationen bieten den wohl besten Überblick über die bisherige Geschichte des FFK – einen ausführlichen Index mit allen Bänden und Aufsätzen hat Hans J. Wulff zusammengestellt.
Jenseits des Inhaltlichen präsentiert sich das FFK zudem als Austauschplattform für insbesondere den Mittelbau. Neben informellen Netzwerkprozessen finden durch die Einrichtung eines Plenums seit einigen Jahren vermehrt organisierte Diskussionen über fachpolitische Entwicklungen und institutionelle Problematiken statt, die sich zunehmend reger und fruchtbarer gestalten.

FFK 2012 – Jubiläum
2012 sieht das FFK seinem 25-jährigen Jubiläum entgegen, das zum ersten Mal in der Geschichte des Kolloquiums unter der Regie des Instituts für Theater- und Medienwissenschaft (ITM) in Erlangen gefeiert werden kann.
Der Jubiläumscharakter der Veranstaltung soll dabei natürlich gebührend gewürdigt werden. Deshalb findet die Vorstellung des ITM am ersten Abend der Tagung in Form eines szenisch-medialen Projektes zum Thema „Fest“ statt. Was sind notwendige Bestandteile eines Festes? Was bedeutet es, zu Gast/Gastgeber bei einem Fest zu sein, an welchen (medialen) Vorbildern kann man sich orientieren? Welche Prozesse umrahmen, steuern das Fest? Ausgehend von diesen und weiteren Fragen soll das Projekt das Zusammenwirken von Wissenschaft und Praxis am ITM exemplifizieren und zugleich den festlichen Rahmen für die Tagung bieten.
Ein Fest bietet darüber hinaus immer auch die Möglichkeit zu (Selbst-)Reflexionen und Retrospektiven. Diese sollen ihren Platz am zweiten Abend des Kolloquiums finden. Ausgehend von detaillierten Analysen des verfügbaren Quellenmaterials arbeiten Kurzpräsentationen in verschiedenen medialen Formen die langjährige Geschichte und komplexe Identität des Kolloquiums auf. Dabei widmen sie sich nicht nur übergreifenden Mustern und Entwicklungslinien innerhalb der FFK-Historie, sondern fragen auch nach Paradigmenwechseln, Brüchen und Leerstellen und enthüllen nicht zuletzt besondere Kuriositäten der Kolloquium-Geschichte.
Um schließlich das Fest-Konzept abzurunden – und noch einmal alle in die Thematik zu involvieren -, wird der zweite Tagungsabend in einer Party ausklingen, zu der alle herzlich eingeladen sind.

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