ITM: Vortrag und Gespräch mit Hans-Werner Kroesinger am 6. Februar

Dienstag, 6. Februar 2018, 20.00 Uhr,
Experimentiertheater (Bismarckstraße 1, 91054 Erlangen):

Arbeit am Dokument – warum das Theater ein großartiger Filter ist.
Vortrag und Gespräch mit Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura.

Szenenfoto #Meinungsmacher. (c) Jochen Quast.

Am Theater Erlangen haben Hans-Werner Kroesinger (Regie) und Regine Dura (Konzept/Text) in der Spielzeit 2017/18 die Produktion #MEINUNGSMACHER – Du bist das Produkt über die Macht der sozialen Medien realisiert (Premiere: 19. Januar 2018). Darin werden die Bedingungen des World Wide Web und die sozialen Konsequenzen der allgegenwärtigen Algorithmen verhandelt und unser analoge Menschenverstand auf die Probe gestellt. Die nächsten Aufführungen finden am 27. und 28. Januar sowie am 7. und 8. Februar statt; weitere Informationen finden Sie hier.

Auf Einladung des Lehrstuhls für Theaterwissenschaft (Prof. Dr. Clemens Risi) werden Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura ihre Arbeit am Institut für Theater- und Medienwissenschaft öffentlich vorstellen. Die Veranstaltung am Dienstag, den 6. Februar 2018 beginnt um 20.00 Uhr, Veranstaltungsort ist das Experimentiertheater (Bismarck­straße 1, 91054 Erlangen).

Der Eintritt ist frei.

Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger. Foto: (c) David Baltzer / bildbuehne.de.

Hans-Werner Kroesinger ist einer der wichtigsten Vertreter des zeitgenössischen Dokumentartheaters. Ihm geht es darum, „den Mechanismus durchschaubar zu machen, in dem man agiert.“ Seine Arbeiten sind Versuchsanordnungen, in denen Dokumente mit literarischen Texten, Live-Spieler mit Videoübertragungen oder Statistiken mit Augenzeugenberichten in Beziehung gesetzt werden. Seit 1993 hat er Inszenierungen sowohl an renommierten Stadt- und Staatsbühnen wie dem Berliner Ensemble, dem Staatstheater Stuttgart, dem Bayrischen Staatsschauspiel oder dem Maxim-Gorki-Theater Berlin als auch in der freien Szene, vor allem am HAU, in den Sophiensälen, im FFT Düsseldorf, im Festspielhaus Dresden-Hellerau oder dem Theaterhaus Gessnerallee Zürich realisiert. Sie wurden zu nationalen und internationalen Festivals eingeladen. 2007 erhielt der Regisseur den Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin für seine Kinder- und Jugendtheaterinszenierung „Kindertransporte“ im Theater an der Parkaue (Berlin). Mit „Ruanda Revisited“ wurde er 2009 zum renommierten Festival „Impulse“ eingeladen.

Regine Dura ist Dokumentarfilmregisseurin, Autorin und Dramaturgin. Seit dem Jahr 2000 arbeitet sie mit Hans-Werner Kroesinger als Dramaturgin zusammen, u.a. bei „Frontex Sexcurity“ (HAU Berlin), „Schlachtfeld Erinnerung 1914/2014“ (Belgrad, Sarajevo, Istanbul, Berlin, Kunstfest Weimar), „Exporting War“ und „GRAECOMANIA 200 years“ (HAU Berlin), „Musa Dagh – Tage des Widerstands (Gorki Theater Berlin), „Die Luft hier: scharfgeschliffen (Berliner Staatsoper). 2012 entsteht ihr Dokumentarfilm „White Blood / Weißes Blut“ (ZDF/Arte) über ein rassistisches deutsch-südafrikanisches Adoptionsunternehmen.

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