MA Theaterpädagogik

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Die enge und langjährige Zusammenarbeit des Instituts für Pädagogik und des Instituts für Theater- und Medienwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg auf dem Gebiet der Theaterpädagogik ist eine bundesweit einzigartige Konstellation. Gemeinsam mit dem Interdisziplinären Zentrum Ästhetische Bildung (IZÄB) bieten beide Institute ein hervorragendes Umfeld für einen Masterstudiengang, der die theaterpädagogische Lehre in Deutschland um ein völlig neues, betont wissenschaftliches und interdisziplinär breit fundiertes Angebot bereichert.

Als universitäres Angebot legt der Masterstudiengang neben einer allgemeinen fach- bezogenen Tätigkeitsqualifizierung seinen besonderen Schwerpunkt auf die wissen- schaftliche, d.h. forschungsmethodische Qualifizierung der Studierenden. Der engen Verzahnung von theaterpädagogischer Forschung und Praxis soll dabei besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Mit dieser besonderen, forschungsorientierten Konzeption hat der Masterstudiengang in Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal, das sowohl hohe Studienbewerberzahlen als auch sehr gute Berufsperspektiven für die Absolventen erwarten lässt.

Der Studiengang richtet sich explizit an Studierende, die eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich der Theaterpädagogik wünschen. Durch diese spezifische Ausrichtung soll die Befähigung der Absolventen für weitergehende Forschung und Lehre im akademischen Bereich ebenso gewährleistet werden wie die Qualifizierung für leitende und planende Funktionen in institutionalisierten Feldern der Theaterpädagogik. In den letzten Jahren ist eine stetig steigende Nachfrage nach Absolventen mit nicht rein theaterpraktischer, sondern fundiert wissenschaftlicher Ausbildung vor allem in den Bereichen Fortbildung und Coaching, in der Verbandsarbeit oder in Kooperationsprojekten (z.B. in den neuen Wissenschafts-Seminaren an Gymnasien) zu verzeichnen. Diesen Entwicklungstendenzen trägt die neuartige Konzeption des ge- planten Masterstudienganges Rechnung.

Der interdisziplinäre Masterstudiengang Theaterpädagogik ist als forschungsorientierter 1-Fach-Studiengang mit 120 ECTS-Punkten eingerichtet. Er wird zu gleichen Teilen durch das Institut für Pädagogik und das Institut für Theater- und Medienwissenschaft getragen. Der Studiengang baut gleichermaßen auf pädagogischen und theaterwissenschaftlichen Methoden und Inhalten auf. Diese spezifisch interdisziplinäre Ausrichtung profitiert von der langjährigen, erfolgreichen Kooperation der beteiligten Institute und den positiven Erfahrungen aus der gemeinsamen Gestaltung des Erweiterungsstudienganges Darstellendes Spiel sowie der Kooperation in der Akademie für Schultheater und Theaterpädagogik.

Der Masterstudiengang „Theaterpädagogik“ dauert vier Semester. Es handelt sich um einen interdisziplinären Masterstudiengang, der als Ein-Fach-Master mit grundsätzlicher Wissenschafts-/Forschungsorientierung und gleichzeitigem Bezug auf grundlegende Tätigkeitsfelder der Theaterpädagogik konzipiert ist. Der Studiengang umfasst 120 ECTS.

Zugangsvoraussetzungen
Das Master-Studium Pädagogik kann nur im Wintersemester aufgenommen werden. Generell ist die Aufnahme durch ein Qualifikationsfeststellungsverfahren geregelt.

A) Alle Studierenden, die einen BA-Abschluss mit mind. dem Prädikat „gut“ (mind. 2,5) in den Fächern Theaterwissenschaft oder Pädagogik an einer Universität oder einer vergleichbaren wissenschaftlichen Hochschule erworben haben, erhalten die Berechtigung, sich um einen Studienplatz im Masterstudiengang „Theaterpädagogik” zu bewerben.

B) Absolventen fachverwandter, gleichwertiger Studiengänge nach Art. 61 Abs. 4 Satz 2 und Art. 63 BayHSchG. können ebenfalls zur Bewerbung zugelassen werden, wenn sie ebenfalls mind. die Abschlussnote 2,5 (Prädikat „gut“) erreicht haben und wenn das Studium in einem Umfang von mind. 70 ECTS erkennbar Problemstellun- gen zum Inhalt hatte, die für das Studium der Theaterpädagogik fachrelevant sind. Grundlage für den Nachweis der Punkte sind die eingereichten Studienunterlagen. Die Eignung der unter B) genannten Bewerber wird mittels einer 15-minütigen Zugangsprüfung festgestellt, in der die Bewerber ihre inhaltliche und wissenschaftliche Eignung hinsichtlich der fachlichen (Gewichtung 50%) und methodischen (Gewichtung 50%) Anforderungen des Masterstudiengangs Theaterpädagogik zeigen müssen. Grundlage des Auswahlgesprächs sind die bei der Bewerbung eingereichten Studienunterlagen.

Studienbewerber, die die unter A) und B) genannten Bedingungen erfüllen, jedoch ihr vorhergehendes Studium mit einer Abschlussnote zwischen 2,51 und 3,00 abgeschlossen haben, können sich grundsätzlich auch auf einen Studienplatz bewerben. In diesem Fall wird die Entscheidung über die Aufnahme ebenfalls anhand einer 15-minütigen Zugangsprüfung getroffen, in der die Bewerber ihre inhaltliche und wis- senschaftliche Eignung hinsichtlich der fachlichen (Gewichtung 50%) und methodischen (Gewichtung 50%) Anforderungen des Masterstudiengangs Pädagogik zeigen müssen.

Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Bewerber, die das BA-Studium noch nicht abgeschlossen haben, mindestens 140 ECTS nachweisen und bei den bisher im Studium erbrachten Leistungen mindestens den in den Aufnahmebedingungen genannten Notendurchschnitt erreicht haben.

Spätestens ein Jahr nach Aufnahme des Masterstudiums sind alle fehlenden Leistungen und Noten aus dem BA-Studium nachzuweisen. Hierbei ist grundsätzlich der Stichtag der Beginn des jeweiligen Wintersemesters (1.10.).

Aufbau und Struktur
Der Masterstudiengang „Theaterpädagogik“ umfasst grundsätzlich drei Bereiche:

1.) einen Bereich der „Angewandten Theaterpädagogik“, der in Grundlagen, Handlungsfelder, Konzepte und Kontexte der Theaterpädagogik einführt und aktuelle Forschungsperspektiven und -möglichkeiten behandelt sowie eine avancierte profilspezifische Praxis- und Forschungserfahrung in Form einer Felderkundung (Praktikum/Projektarbeit) sowie einer Praxisforschung ermöglicht, die in die abschließende schriftliche Masterarbeit münden sollen;

2.)  einen pädagogisch konturierten Bereich, der in Grundlagen, Handlungsfelder, Konzepte und Kontexte des Profilschwerpunktes Kulturpädagogik einführt und aktuelle Forschungsperspektiven vermittelt;

3.)  einen theaterwissenschaftlich konturierten Bereich, der in Grundlagen, Hand- lungsfelder, Konzepte und Kontexte des Profilschwerpunkts Theatralität / Performative Kulturen einführt und aktuelle Forschungsperspektiven vermittelt.

Insgesamt sind  120 ECTS zu erbringen, wobei im ersten und zweiten Semester je ein Modul „Pädagogik“, ein Modul „Angewandte Theaterpädagogik“ und ein Modul „Theaterwissenschaft“ zu absolvieren ist. Im dritten Semester werden die eigenständigen, praxisorientierten Spezialmodule absolviert, wobei die Projekte zeitlich (teilweise) auch in vorlesungsfreie Zeiten gelegt werden können, wenn dies aus organisatorischen Gründen nötig sein sollte. Pro Semester sind daher 30 ECTS zu erbringen.

Die Praxistätigkeiten sowie das Forschungsprojekt sollen in einschlägigen theaterpädagogischen Handlungskontexten absolviert werden. Die Suche nach einem Praktikumsplatz liegt in der Verantwortung der Studierenden. Die Studienfachberatung entscheiden hierbei über die fachliche Einschlägigkeit eines Praktikumsortes. An den Praktikumsorten soll eine fachliche Betreuung gewährleistet sein. Praxis und Forschung können auch im Rahmen universitärer Projekte absolviert werden. In den jeweiligen Begleitseminaren findet eine kontinuierliche Reflexion von Fragen und Problemen statt.

Das 4. Semester umfasst die Anfertigung der schriftlichen Masterarbeit, die abschließende mündliche Prüfung sowie ein begleitendes Master-Seminar (fakultativ).
Die schriftliche Masterarbeit soll an das eigene profilspezifische Praxis- bzw. Forschungsprojekt anknüpfen. In der Masterarbeit soll die grundsätzliche Befähigung zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten unter Beweis gestellt werden. Die Arbeit soll ca. 80 Seiten umfassen.

Studienfachberatung
Sie können sich bei fachbezogenen Fragen zum Master Theaterpädagogik wenden an:

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Bismarckstraße 1
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